Pop in the City Montbenon - © MAXIME LULLO

Pop In Lausanne

Pressemitteilung

03.09.2019

Ein gelungenes Experiment der touristischen Gamification

Ökotourismus, interaktive Erlebnisse, Kommunikation über soziale Netzwerke... die Tourismusbranche erlebt eine rasante und innovative Entwicklung, wodurch Interaktionen mit den Besuchern möglich werden. Die Gamification, mit deren Hilfe spieltypische Mechanismen auf den Tourismusbereich übertragen werden, hat sich bei Pop In Lausanne, dem urbanen Stadtlauf für Frauen, bewährt. Das Event bot 600 Teilnehmerinnen am 29.Juni die Gelegenheit, die Olympische Hauptstadt auf spielerische Weise durch 30 Herausforderungen zu erkunden.

Pop In the City findet sieben Mal im Jahr in europäischen Städten mit einer starken eigenen Identität statt. In Zweierteams müssen die Frauen Rätsel lösen, die sie entweder zu berühmten Orten der Stadt oder in versteckte Gelände führen, wo sie künstlerischen, kulturellen, sportlichen, extremen und solidarischen Herausforderungen begegnen. Das Event bietet die Möglichkeit, eine Stadt auf eine ungewöhnliche Art und Weise zu erkunden, sich aus seiner Komfortzone herauszubegeben und unerwartete Begegnungen mit den Bewohnern zu machen.

Während die Teilnehmerinnen von Pop In the City im schottischen StAndrews zu Dudelsackmusik im Regen tanzten oder sich am traditionellen Baumstammwerfen versuchten, durften sie sich in Lausanne unter anderem Dialoge für Comic-Helden ausdenken, ein Moitié-Moitié-Fondue zubereiten und verkosten und das Schwingen ausprobieren.


Die Touristen suchen heutzutage Erlebnisse dieser Art, bei denen sie gleichzeitig Spaß haben, einen Ort erkunden, Herausforderungen meistern und bereichernde Erfahrungen machen können, die sie anschließend in den sozialen Netzwerken teilen. Für die touristischen Reiseziele ist die Gamification ein echter Wettbewerbsvorteil; sie stellt das Kulturerbe durch Erlebnisse, die den Besucher weitaus stärker einbeziehen, spielerisch in den Vordergrund.

Die Möglichkeiten in diesem Bereich sind zahlreich. In Lausanne wurden verschiedene Augmented-Reality-Erfahrungen angeboten, wie etwa das Spiel Pokémon Go, dessen kleine Monster an verschiedenen Stellen der Stadt auftauchen. Im Olympischen Museum können die Besucher mit interaktiven Aktivitäten den Biathlon oder einen Ski-Simulator ausprobieren und indie Haut eines Athleten schlüpfen.

Auf lange Sicht könnte das Projekt Time Machine, an dem die EPFL mitarbeitet– und das die Erstellung einer Kartographie des umfassenden europäischen Kulturerbes anstrebt– den Besuchern ermöglichen, die Vergangenheit einer Stadt zu erforschen, wobei die physische und virtuelle Realität vereinigt werden.

Auf eher klassischer Ebene werden Schnitzeljagden zu Verfolgungsjagden im Team wie etwa bei Foxtrail, mit zwei Strecken in Lausanne, oder dem Geocaching, mit zwei verborgenen Verstecken, die in der Waadtländer Hauptstadt mithilfe eines GPS gefunden werden müssen.

Die Zahlen von Pop In Lausanne belegen, dass das Konzept der Gamification für den Tourismus vielversprechend ist: von den 600 Teilnehmerinnen kam die Hälfte aus der Schweiz und die andere Hälfte aus dem Ausland, zum Großteil aus Frankreich. Begeistert von dem See, den Bergen, dem Stadtzentrum, der Dynamik der Stadt und der Gastfreundschaft der Lausanner planen 73% von ihnen innerhalb der nächsten zwei Jahre wiederzukommen und 97% gaben an, dass sie ihren Freunden Lausanne für einen Wochenendaufenthalt empfehlen würden.

Weitere Auskünfte:

Aude Cometta, Market manager
cometta@lausanne-tourisme.ch
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Emmanuelle Rose, Cheffe du service Digital
rose@lausanne-tourisme.ch
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