Sauvabelin Park - © LT/Muris Camo

Ein Vorbild ökologische Stadt

Lausanne, ein Vorbild als ökologische Stadt

Vor dem Hintergrund ihrer ausserordentlichen natürlichen Umgebung gehört für die Stadt Lausanne eine nachhaltige Entwicklung seit vielen Jahren zu den Speerspitzen ihrer Stadtpolitik. Langsamverkehr, Energiemanagement, Wohnungsbau, Abfalltrennung, Grünflächen… dieses ökologische Bewusstsein setzt sich im Ökotourismus fort, der von den Besucherinnen und Besuchern zunehmend verlangt wird.

Grün ist für die Stadt Lausanne eine bestimmende Farbe, sowohl in Bezug auf ihre Lage als auch hinsichtlich ihres Umweltbewusstseins. Das Stadtgebiet erstreckt sich von den blumengeschmückten Uferanlagen von Ouchy bis zu den Jorat-Wäldern im Norden und wird im Osten von den Weinbergen des Lavaux und im Westen vom Weinbaugebiet La Côte umrahmt. Die Stadt verfügt auch über öffentliche Parks und Gärten mit einer Gesamtfläche von 350 Hektaren, die zum Spazieren und Entspannen einladen. Nicht zu vergessen sind der künstliche See, der Tierpark und der 35 Meter hohe Aussichtsturm im Wald von Sauvabelin. So besteht über die Hälfte des Gemeindegebiets aus Wäldern, Landgütern, Weinbergen und weiteren Grünflächen. In Lausanne ist die Schönheit der Umgebung sowohl eine Garantie für das Wohlbefinden der Einwohnerinnen und Einwohner als auch ein wesentliches Element für einen angenehmen Aufenthalt der Besucherinnen und Besucher. Unabhängig davon, ob sie sich privat oder geschäftlich in Lausanne aufhalten, schätzen die Gäste die Sauberkeit, den Respekt vor der Natur, die umweltbewusste Nutzung der Grünflächen, die Energiesparpolitik und die Bekämpfung von Umweltbeeinträchtigungen durch die Stadt.

Parallel dazu hat sich in den letzten Jahren der Ökotourismus (oder sanfte Tourismus) stark entwickelt. Diesbezüglich lassen sich die folgenden Beispiele anführen: Besichtigungen der Weingüter der Stadt; Gästezimmer, die im Rahmen des Ökotourismus angeboten werden; Gasthöfe, die lokale Produkte anbieten; spezielle Wege und Routen für Wanderer, Radfahrer und Reiter sowie sportliche Aktivitäten, bei denen das Naturerlebnis mit körperlicher Betätigung verbunden werden kann.

Die Besucherinnen und Besucher können die grünen und ökologischen Vorzüge der Stadt geniessen, indem sie die verschiedenen umweltfreundlichen Transportmittel nutzen, die ihnen zur Verfügung gestellt werden. Abgesehen von den Stadtspaziergängen – individuell, mit Audioguide, aussergewöhnliche Routen, Themenwege, spezielle Routen für Kinder –, die angesichts der zahlreichen Fussgängerzonen in Lausanne besonders attraktiv sind, stehen Mietfahrräder an Selbstbedienungsstationen und ein dichtes Netz von öffentlichen Verkehrsmitteln (die meisten mit Elektro- oder Erdgasantrieb) zur Verfügung. Somit kann man sich in der gesamten Agglomeration von Lausanne problemlos fortbewegen. Mit der Lausanne Transport Card, die von den Hotels an durchreisende Gäste abgegeben wird, ist die Benutzung der Verkehrsbetriebe kostenlos. Die m2, eine automatische U-Bahn auf Pneus, die den südlichen mit dem nördlichen Teil der Stadt verbindet, kam im Jahr 2008 zur Linie m1 hinzu, die unter anderem die Verbindung zur Universität und zur Eidgenössischen Technischen Hochschule gewährleistet. Es handelt sich um eine weltweit einzigartige technische Meisterleistung, da diese U-Bahn Steigungen von bis zu 12 % bewältigen kann. Der Bau einer dritten U-Bahn-Linie – die m3 – vom Stadtzentrum in Richtung des Quartiers La Blécherette im Norden der Stadt ist ab 2018 geplant. Dieses Angebot wird mit Les Aquarels du Léman Schiffen mit Solarantrieb und dem «Park & Ride»-System ergänzt, dank dem eine Verstopfung der Strassen im Stadtzentrum verhindert werden kann. Während der Sommermonate sind auf den Uferanlagen zwischen Ouchy und Vidy zahlreiche Trottinettfahrer, Skateboard-Fahrer und Inline-Skater anzutreffen.

Abgesehen vom Langsamverkehr zeichnet sich Lausanne insbesondere durch sein Energie- und Abfallmanagement, die Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien und die Sensibilisierung seiner Einwohnerinnen und Einwohner für Umweltfragen aus. In der Praxis kommen diese Aktivitäten in verschiedenen Einrichtungen und Initiativen zum Ausdruck. Dazu gehören beispielsweise die Entwicklung des städtischen Fernwärmenetzes, die Sanierung von öffentlichen Gebäuden, der Bau tausender nachhaltiger Wohnungen, die Subventionierung von elektrisch betriebenen Zweirädern, die Realisierung von Photovoltaikanlagen auf den Dächern verschiedener Gebäude, die Inbetriebnahme der neuen Kehrichtverbrennungsanlage Tridel und die Beteiligung der Stadt an verschiedenen Projekten in den Bereichen Wasserkraft, Windenergie und Biomasse.

Neben der Kultur, der Bildung und Forschung sowie des Sports und der Olympischen Bewegung gehört die nachhaltige Entwicklung zu den vier Kompetenz-Schwerpunkten der Stadt Lausanne. Seit den Neunzigerjahren engagiert sich die Stadt mit entsprechenden Massnahmen in dieser Richtung. So wurden alle städtischen Dienste in die Anstrengungen für den Umweltschutz einbezogen. Auch bei der Integration der Natur in die moderne Stadtplanung wurden alle städtischen Behörden beteiligt. 1996 wurde der Stadt das Label «Cité de l'énergie» (Energiestadt) zugesprochen, wodurch insbesondere die Politik ihres Energieamtes gekrönt wurde. Zahlreiche lokale Akteure – vor allem im Bereich des Tourismus – haben sich ebenfalls in dieser Richtung engagiert. Dazu gehören verschiedene Hochschulen wie die ETHL und die Ecole hôtelière, Hotelbetriebe wie das Lausanne Guesthouse und das Mövenpick Hotel Lausanne sowie Vereinigungen wie NiceFuture, die mit konkreten Aktionen in der ganzen Westschweiz versucht, die Konsumentinnen und Konsumenten in ihrem Alltag zu einem verantwortungsbewussteren Verhalten zu veranlassen.

Lausanne ist als Hauptstadt der Olympischen Bewegung auch Mitgründerin und Unterzeichnerin der Union Mondiale des Villes Olympiques (UMVO, Weltverband der Olympiastädte), die sich zum Ziel gesetzt hat, ökologische Grundsätze auf die Standorte der Spiele anzuwenden.

2014 wurde Lausanne zum zweiten Mal im Laufe von zehn Jahren mit dem Label «European Energy Award Energiestadt Gold» ausgezeichnet.

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