René Auberjonois – Louis Soutter. Les candeurs premières

Wo?
Musée cantonal des Beaux-Arts
Wann
Von 14.10.2022 bis 08.01.2023
Die Ausstellung vereint zwei herausragende Künstler der Sammlung des MCBA und hinterfragt ihr gemeinsames Streben nach einer Rückkehr zu den Wurzeln der Kunst.
Nützliche Informationen

Adresse

Musée cantonal des Beaux-Arts
PLATEFORME 10
1003 Lausanne

Wie geht man dorthin

Zeitpläne

Von 14.10.2022 bis 08.01.2023
Offen
Geschlossen
Montag
Geschlossen
Dienstag
10:00 - 18:00
Mittwoch
10:00 - 18:00
Donnerstag
10:00 - 20:00
Freitag
10:00 - 18:00
Samstag
10:00 - 18:00
Sonntag
10:00 - 18:00

Freier Eintritt
Geschlossen am 25. Dezember und 1. Januar

Anfahrt
SBB Bahnhof Lausanne: 3 Gehminuten
Bus 3, 21, 85: Haltestelle «Lausanne-Gare»
Metro M2: Haltestelle «Lausanne-Gare»

Mehr Informationen
Louis Soutter und René Auberjonois, die beide vor 150 Jahren in Morges bzw. Lausanne geboren wurden, sind zwei Virtuosen der Zeichnung. Soutter steht für die Abkehr von Konventionen, seismografische Nervosität und ausdrucksstarke Leidenschaft, Auberjonois für den Kampf gegen die akademische Norm, die Zurückhaltung des Gestus und den reiflich überlegten Strich. Auf der einen Seite die Makulatur bis zur Sättigung des Blatts, auf der anderen die leichte, fast unsichtbare Spur auf dem Papier.

Auch wenn Kunstschaffende rasch Werke ausfindig machen, die mit ihrer Sensibilität harmonieren, und mit ihnen kommunizieren, erstaunt Auberjonois‘ frühe Anerkennung des Soutterschen Genies, da die Ästhetik der beiden grundverschieden zu sein scheint. Die Ausstellung schöpft aus den reichen Beständen des MCBA, um die Frage nach der unbeirrbaren Unterstützung zu stellen, die der seinerzeit gefeierte Auberjonois dem von der Welt isolierten und in seine Einsamkeit zurückgezogenen Soutter zukommen liess. Sie konfrontiert das Schicksal der beiden, entdeckt Gemeinsamkeiten und wagt eine Annäherung zwischen ihren Werken, gestützt auf die Hypothese einer gleichen Suche nach einer Rückkehr zu den Wurzeln der Kunst im Licht der «candeurs premières», der primitiven Unschuld.

Ausstellungskuratorin: Catherine Lepdor, Chefkonservatorin.
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