Rolex Learning Center EPFL - ©  LT/www.diapo.ch

Bildungsstadt

 


Lausanne, eine Bildungsstadt

In Lausanne gibt es beinahe 200 öffentliche und private Schulen, vom Kindergarten über die Sonderschulen bis zur Universität. Unabhängig davon, ob es um Wissenschaft, Kunst oder Spitzentechnologien geht, hat sich Lausanne auf dem Gebiet der akademischen Bildung und der Berufsbildung zu einem weltweiten Vorbild entwickelt, das jedes Jahr zahlreiche ausländische Studierende anzieht. Seine Universität und seine Eidgenössische Technische Hochschule – die beide renommierte Forschungszentren ihr Eigen nennen – liegen an der Spitze von internationalen Ranglisten.

Die bedeutenden Schulen tragen in hohem Masse zum Ruf von Lausanne als Stadt der Erziehung und Bildung bei. Über 23 500 Studierende aus rund 125 Ländern lernen zwischen einigen Monaten und mehreren Jahren auf dem Universitätscampus von Lausanne – er ist der zweitgrösste der Schweiz und ist über eine Untergrundbahn und eine Autobahn mit dem Stadtzentrum verbunden. Am Ufer des Genfersees werden an der Universität Lausanne (UNIL) in sieben Fakultäten rund 13 600 Studierende ausgebildet. Die UNIL ist ebenfalls ein sehr aktives Forschungszentrum, an dem 2 700 Wissenschaftler tätig sind und das über ein internationales Renommee verfügt.

Ein weiteres Zentrum für Ausbildung und Forschung mit einem hohen internationalen Ansehen ist die an die Universität angrenzende Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (ETHL), an der 2014 knapp 10 000 Studierende eingeschrieben waren. Zehn Jahre zuvor zählte die ETHL lediglich 5 000 Studierende. Mit ihren 4 000 Wissenschaftlern verfügt sie in zahlreichen technischen und wissenschaftlichen Bereichen über eine führende Stellung und weist sechs nationale Forschungsschwerpunkte auf. Im Jahr 2010 hat die ETHL das berühmte Rolex Learning Center eröffnet, das zusätzlichen Raum für das Lernen, die Informationsvermittlung und Begegnungen bietet und eine atemberaubende Architektur aufweist; seit 2014 ergänzt das futuristische SwissTech Convention Center für internationale Wissenschaftskongresse das Angebot. Die ETHL ist an mehreren internationalen Projekten beteiligt. Dazu gehören beispielsweise die Konzeption des Segelschiffes Alinghi und des Solarflugzeugs «Solar Impulse» von Bertrand Piccard.

Abgesehen von den Hochschulen weist Lausanne verschiedene renommierte Bildungszentren auf. Die Stadt verfügt über rund ein Dutzend höhere Schulen für Manager, Ingenieure, Hoteliers, Kader in Wirtschaft und Verwaltung, Spezialisten für grafische Gestaltung, Kommunikationsspezialisten, Musiker und Tänzer. Was die Verwaltung und den Finanzbereich betrifft, sind das Institut des hautes études en administration publique (IDHEAP), das Institut de Management et de Développement (IMD), eine der führenden Managementschulen in Europa, und die Business School Lausanne (BSL) zu erwähnen. Das Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV, Waadtländer Universitätsspital) und die zahlreichen Institute für medizinische Forschung sind ebenfalls Gründe dafür, dass sich junge Menschen, die sich in einem Gesundheitsberuf ausbilden lassen möchten, von Lausanne angezogen fühlen. Sie können in Lausanne die Lehrveranstaltungen am Institut et Haute Ecole de la Santé La Source, an der Haute école de travail social et de la santé (EESP, Hochschule für Sozialarbeit und Gesundheit) oder an der Haute Ecole de Santé VAUD (HESAV) besuchen.

Auch im künstlerischen Bereich steht ein breites Angebot bereit. Die ECAL (Hochschule für Kunst und Design) geniesst weit über die Grenzen hinaus einen guten Ruf, während sich musikalische Talente an der Haute Ecole de Musique de Lausanne (HEMU), am Konservatorium von Lausanne, an der Ecole de jazz et de musique actuelle (EJMA, Schule für Jazz und aktuelle Musik) oder an der Ecole sociale de musique de Lausanne (ESM) einschreiben können. Junge Menschen, die eine Bühnenkarriere anstreben, schreiben sich bei der Manufacture (Theater-Hochschule der Westschweiz, HETSR) ein, während Sportbegeisterte einen «Master of Advanced Studies in Sport Administration & Technology» erwerben oder vergleichbare Ausbildungen an der Académie Internationale des Sciences et Techniques du Sport (AISTS, Internationale Akademie für Sportwissenschaften und -techniken) absolvieren können, die vom Internationalen Olympischen Komitee, von der ETHL, vom IMD und vom IDHEAP gegründet wurde. Nicht zu vergessen ist auch die berühmte Tanzschule Rudra-Béjart, an der die Stars von morgen ausgebildet werden.

Die Ecole hôtelière de Lausanne (EHL, Hotelfachschule) zu erwähnen, die 1853 gegründet wurde und als weltbeste Ausbildungsinstitution für künftige Hotelmanager gilt. Sie symbolisiert das hohe Ansehen von Lausanne im Bereich der qualitativ hochstehenden Berufsbildung. Sie ist eine Schweizer Fachhochschule (FH) und verfügt über die amerikanische Akkreditierung (Gleichwertigkeit der Diplome). Diese «Berufsuniversität» bildet auf ihrem Campus in Chalet-à-Gobet die künftigen Kader und Führungskräfte der Hotellerie, der Gästebetreuung und der Freizeiteinrichtungen im Allgemeinen aus.

In den letzten 100 Jahren hat sich Lausanne auch einen guten Ruf als Standort für Privatschulen erworben: Über alle Bildungsbereiche sind insgesamt 120 solche Schulen zu verzeichnen, von der Vorschule über zahlreiche berufliche Spezialisierungen und Sprachinstitute bis zur Universitätsstufe. Viele dieser Schulen haben einen internationalen Charakter, verfügen über ein Internat und bieten einen zweisprachigen Unterricht (Französisch/Englisch) an. Da das entsprechende Bildungsangebot auf allen Ebenen und in allen Formen besteht, haben bereits Tausende von jungen Menschen in Lausanne eine Schule besucht und sind nun in aller Welt Botschafter der Bildungsstadt Lausanne. Ihre zahlreiche Anwesenheit in Lausanne hängt zweifellos auch mit der kulturellen, sportlichen und sozialen Dynamik der Stadt zusammen.

Mehrere international bekannte Persönlichkeiten haben in Lausanne studiert, so zum Beispiel der aktuelle thailändische König Bhumibol Adulyadej, der in seiner Jugend die Ecole Nouvelle de la Suisse Romande, das kantonale Gymnasium, besuchte, um anschliessend an der Universität Lausanne Rechts- und Politikwissenschaften zu studieren. Als Dank für die schöne Zeit, die er in seiner Jugendzeit in Lausanne verbringen durfte, schenkte der König der Stadt einen wunderschönen thailändischen Pavillon, der seit 2007 den Denantou-Park schmückt.

Redaktion: Newcom Partners Lausanne - Aurélie Moeri

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