© Pierre Bonnard, "Beau temps orageux", 1910-1911. Huile sur toile, 38 x 71 cm. Legs d’Henri-Auguste Widmer, 1936. Photo: MCBA

Französische Gemälde 1800-1945. Anatomie einer Sammlung

Wo?
MCBA - Musée cantonal des Beaux-Arts
Wann
Von 13.03.2026 bis 16.08.2026
Preis
Kostenlos

Diese Ausstellung, die innerhalb des Rundgangs „Die Sammlung“ und im Espace Focus stattfindet, lädt dazu ein, die im MCBA bewahrten Meisterwerke der französischen Malerei - Gemälde von Corot, Courbet, Degas, Cezanne, Matisse und Bonnard - wiederzuentdecken, aber auch zahlreiche selten gezeigte Bilder kennenzulernen.

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Adresse

MCBA - Musée cantonal des Beaux-Arts
PLATEFORME 10 - Place de la Gare 16
1003 Lausanne

Wie geht man dorthin

Zeitpläne

Von 13.03.2026 bis 16.08.2026
Dienstag
10:00 - 18:00
Mittwoch
10:00 - 18:00
Donnerstag
10:00 - 20:00
Freitag
10:00 - 18:00
Samstag
10:00 - 18:00
Sonntag
10:00 - 18:00

Kostenlos

Anfahrt
SBB Bahnhof Lausanne: 3 Gehminuten
Bus 1, 3, 21, 60: Haltestelle «Lausanne-Gare»
Bus 6: Haltestelle «Cécil»
Metro M2: Haltestelle «Lausanne-Gare»

Mehr Informationen

Anlässlich der Publikation des Catalogue raisonné des peintures et des pastels français du Musée cantonal des Beaux-Arts de Lausanne 1800-1945, der auf einer mehrjährigen im Museum durchgeführten Forschungsarbeit beruht, präsentiert das MCBA in seinen Räumen eine aussergewöhnliche Auswahl von sechzig Gemälden. Bedeutende Werke, die häufig an internationale Institutionen ausgeliehen werden, sind mit weniger bekannten Bildern vereint, die teilweise zum ersten Mal gezeigt werden.

Die Ausstellung „Französische Gemälde 1800-1945. Anatomie einer Sammlung“ zeigt die verschiedenen Facetten einer einzigartigen Sammlung. Sie spiegelt die Geschichte und die Ankaufspolitik des MCBA sowie den Geschmack der Sammlerinnen und Sammler, die zu ihrem Aufbau beitrugen. Von den ersten Schenkungen zu Beginn der 1840er-Jahre bis zu den jüngsten Erwerbungen, die mit den im Laufe der Zeit in die Sammlung gelangten Stücken in Resonanz treten, zeichnet die Ausstellung die anhaltende Faszination für die französische Kunst in einem Museum nach, das vor allem für die Bekräftigung seiner regionalen und nationalen Identität bekannt ist.

Der Eingang von mehr als hundert Gemälden und Pastellen, die der Lausanner Arzt Henri-Auguste Widmer dem Museum in den 1930er-Jahren vermachte - ganz zu schweigen von zahlreichen italienischen, belgischen und schwedischen Werken -, führte zu einem tiefgreifenden Wandel des Sammlungsprofils. Das MCBA öffnete sich nun auf das künstlerische Schaffen eines seiner grossen Nachbarn und im weiteren Sinn auf die internationale Kunstszene. Der Wunsch, Zeugnisse des Aufenthalts von Künstlern im Kanton Waadt - wie Courbet oder Corot - zu bewahren, trug ebenfalls dazu bei, die Präsenz Frankreichs in der Lausanner Sammlung zu stärken.

Ohne den Anspruch zu erheben, eine Geschichte der französischen Malerei von der Romantik über den Realismus und Impressionismus bis zur „Rückkehr zur Ordnung“ zu präsentieren, beleuchtet die Ausstellung den French Touch der Sammlung des MCBA.

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