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Dauer: 3 Stunden (einschliesslich einer Pause).
Preise: von CHF 30.- bis CHF 190.-.
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Europa empfing diese fröhliche Apokalypse-Musik - eine „musikalische Komödie“ nach einem Libretto von Paul Knepler und Fritz Löhner-Beda - am Vorabend des Zweiten Weltkriegs mit grossem Jubel.
Als Sängerin und Tänzerin im Kabarett „L’Alcazar“ ist die schöne und geheimnisvolle Heldin die Marlene Dietrich der Opernwelt - jene aus den Filmen „Marokko“ und „Der blaue Engel“. Mit „Giuditta“, dem Schwanengesang des Komponisten und einer ganzen Epoche, nähert sich die Wiener Operette der Oper an, und Lehár Puccini. Giuditta ähnelt Tosca in der Tiefe ihrer Leidenschaft oder auch Carmen in ihrem Streben nach Freiheit. Südfrankreich, eine Reise mit dem Passagierschiff, Marokko: Die verschiedenen Schauplätze der Handlung ermöglichen es Lehár, den vielfältigen Reizen seiner Kunst freien Lauf zu lassen - zwischen Wiener Walzern, einnehmenden und leichten Melodien, einer üppigen, von Exotik geprägten Orchestrierung und der sinnlichen Lyrik der grossen Arien. Fernab von Klischees, voller Kontraste, münden Musik und Handlung in einem überraschenden bittersüssen Ende.
Musikalische Leitung: Thomas Rösner.
Inszenierung, Bühnenbild, Kostüme: Pierre-André Weitz.