Nützliche Informationen
Adresse
PLATEFORME 10 - Place de la Gare 17
1003 Lausanne
Zeitpläne
Tickets Plateforme 10 - 1 Museum, voller Preis (Erwachsene ab 26 Jahren)
15 CHF
Tickets Plateforme 10 - 1 Museum, reduzierter Preis, Erwachsene ab 26 Jahren (AHV, IV, Arbeitslose, Studenten, Auszubildende)
12 CHF
Tickets Plateforme 10 - 1 Museum, unter 26 Jahren
Kostenlos
Tickets Plateforme 10 - 3 Museen, voller Preis (Erwachsene ab 26 Jahren)
25 CHF
Tickets Plateforme 10 - 3 Museen, reduzierter Preis, Erwachsene ab 26 Jahren (AHV, IV, Arbeitslose, Studenten, Auszubildende)
19 CHF
Tickets Plateforme 10 - 3 Museen, Duo (Besuch zu zweit, Erwachsene ab 26 Jahren)
38 CHF
Tickets Plateforme 10 - 3 Museen, unter 26 Jahren
Kostenlos
Freier Eintritt am ersten Samstag des Monats.
Anfahrt
SBB Bahnhof Lausanne: 3 Gehminuten
Bus 1, 3, 21, 60: Haltestelle «Lausanne-Gare»
Bus 6: Haltestelle «Cécil»
Metro M2: Haltestelle «Lausanne-Gare»
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Sie hebt zudem einen völlig neuen Aspekt hervor: die besonderen Beziehungen, die Takahata sein Leben lang zum Westen pflegte - von seiner intellektuellen Ausbildung bis zu seiner Rolle als kulturelle Brücke - sowie die Genauigkeit seiner Darstellungen der europäischen Welt in bedeutenden Werken wie Heidi (1974).
Ein exklusiver Bereich im mudac: Isao Takahata - Ein Leben und ein Werk im Dialog mit dem Westen
Der bislang unveröffentlichte Ausstellungsbereich im mudac widmet sich dem entscheidenden Verhältnis von Isao Takahata zum Westen, insbesondere zum frankophonen Kulturraum. Er zeichnet seine Entdeckung des poetischen Realismus von Prévert nach, der zu einer Quelle seines ästhetischen wie auch politischen Engagements wurde. Zudem werden seine vertieften Forschungen zu La Bergère et le Ramoneur (1953) vorgestellt, anhand von Originaldokumenten, die die Entstehung seiner Berufung zum Animationsfilmer beleuchten. Die Ausstellung thematisiert ausserdem die neuartige Herausforderung, klassische westliche Erzählungen für den Animationsfilm zu adaptieren - Heidi (1974), Marco (1976), Anne mit den roten Haaren (1979) - und dabei ethnografische Genauigkeit mit einem dokumentarischen Anspruch zu verbinden.
Schliesslich hebt sie Takahata Austausch mit westlichen Künstlern wie Grimault, Ocelot, Back oder Norstein hervor, ebenso wie seinen Einfluss auf das weltweite Animationskino und seine bedeutende Rolle bei der Anerkennung dieses Genres als eigenständige Kunstform. Dieser Ausstellungsparcours verdeutlicht die Bedeutung nachhaltiger kultureller Austauschprozesse und zeigt Takahata als eine zentrale Figur des Dialogs zwischen Kulturen - und als Inspirationsquelle über Grenzen hinweg.