© Heidi, Studio 100 international

Isao Takahata. Pionier des zeitgenössischen Animationsfilms, von der Nachkriegszeit bis zum Studio Ghibli

Wo?
mudac - Musée cantonal de design et d’arts appliqués contemporains
Wann
Von 24.04.2026 bis 27.09.2026
Preis
Von
12 CHF

Die in der Schweiz einzigartige Ausstellung zeichnet Takahata Laufbahn nach - von „Heidi“ (1974) über „Die letzten Glühwürmchen“ (1988) bis hin zu „Die Legende der Prinzessin Kaguya“ (2013) - durch seine Notizbücher und Storyboards, Originalzeichnungen, Cels, Film- und Videoauszüge sowie audiovisuelle Dokumente.

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Adresse

mudac - Musée cantonal de design et d’arts appliqués contemporains
PLATEFORME 10 - Place de la Gare 17
1003 Lausanne

Wie geht man dorthin

Zeitpläne

Von 24.04.2026 bis 27.09.2026
Montag
10:00 - 18:00
Mittwoch
10:00 - 18:00
Donnerstag
10:00 - 20:00
Freitag
10:00 - 18:00
Samstag
10:00 - 18:00
Sonntag
10:00 - 18:00

Tickets Plateforme 10 - 1 Museum, voller Preis (Erwachsene ab 26 Jahren)

15 CHF

Tickets Plateforme 10 - 1 Museum, reduzierter Preis, Erwachsene ab 26 Jahren (AHV, IV, Arbeitslose, Studenten, Auszubildende)

12 CHF

Tickets Plateforme 10 - 1 Museum, unter 26 Jahren

Kostenlos

Tickets Plateforme 10 - 3 Museen, voller Preis (Erwachsene ab 26 Jahren)

25 CHF

Tickets Plateforme 10 - 3 Museen, reduzierter Preis, Erwachsene ab 26 Jahren (AHV, IV, Arbeitslose, Studenten, Auszubildende)

19 CHF

Tickets Plateforme 10 - 3 Museen, Duo (Besuch zu zweit, Erwachsene ab 26 Jahren)

38 CHF

Tickets Plateforme 10 - 3 Museen, unter 26 Jahren

Kostenlos

Freier Eintritt am ersten Samstag des Monats.

Anfahrt
SBB Bahnhof Lausanne: 3 Gehminuten
Bus 1, 3, 21, 60: Haltestelle «Lausanne-Gare»
Bus 6: Haltestelle «Cécil»
Metro M2: Haltestelle «Lausanne-Gare»

Mehr Informationen

Sie hebt zudem einen völlig neuen Aspekt hervor: die besonderen Beziehungen, die Takahata sein Leben lang zum Westen pflegte - von seiner intellektuellen Ausbildung bis zu seiner Rolle als kulturelle Brücke - sowie die Genauigkeit seiner Darstellungen der europäischen Welt in bedeutenden Werken wie Heidi (1974).

Ein exklusiver Bereich im mudac: Isao Takahata - Ein Leben und ein Werk im Dialog mit dem Westen

Der bislang unveröffentlichte Ausstellungsbereich im mudac widmet sich dem entscheidenden Verhältnis von Isao Takahata zum Westen, insbesondere zum frankophonen Kulturraum. Er zeichnet seine Entdeckung des poetischen Realismus von Prévert nach, der zu einer Quelle seines ästhetischen wie auch politischen Engagements wurde. Zudem werden seine vertieften Forschungen zu La Bergère et le Ramoneur (1953) vorgestellt, anhand von Originaldokumenten, die die Entstehung seiner Berufung zum Animationsfilmer beleuchten. Die Ausstellung thematisiert ausserdem die neuartige Herausforderung, klassische westliche Erzählungen für den Animationsfilm zu adaptieren - Heidi (1974), Marco (1976), Anne mit den roten Haaren (1979) - und dabei ethnografische Genauigkeit mit einem dokumentarischen Anspruch zu verbinden.

Schliesslich hebt sie Takahata Austausch mit westlichen Künstlern wie Grimault, Ocelot, Back oder Norstein hervor, ebenso wie seinen Einfluss auf das weltweite Animationskino und seine bedeutende Rolle bei der Anerkennung dieses Genres als eigenständige Kunstform. Dieser Ausstellungsparcours verdeutlicht die Bedeutung nachhaltiger kultureller Austauschprozesse und zeigt Takahata als eine zentrale Figur des Dialogs zwischen Kulturen - und als Inspirationsquelle über Grenzen hinweg.

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