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1004 Lausanne
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Als emblematischer Solist des Repertoires von Maurice Béjart verkörpert Julien Favreau die Kontinuität eines visionären Werkes, dem er zugleich eine sensible, in der Gegenwart verankerte Modernität verleiht. Durch seinen Blick bekräftigt die Compagnie ihr Engagement, das Erbe des Meisters zu bewahren und zugleich neue choreografische Horizonte zu eröffnen.
Getreu dem Wunsch von Maurice Béjart, den Tanz allen zugänglich zu machen, tritt die Compagnie auf den bedeutendsten Bühnen der Welt auf und begeistert ein stetig wachsendes Publikum durch die expressive und universelle Kraft ihrer Kunst. Ihr Repertoire - dessen Herzstück ikonische Werke wie Le Sacre du Printemps, Boléro, Die Neunte Symphonie oder Le Presbytère n’a rien perdu de son charme, ni le jardin de son éclat - bilden bleibt lebendig und zeitlos.
Von 2007 bis 2024 hat Gil Roman, damaliger künstlerischer Leiter des BBL, dieses Erbe durch zahlreiche Neuschöpfungen bereichert und die Compagnie in eine neue Ära der Weitergabe und Erneuerung geführt. In dieser Zeit öffnete sich das Béjart Ballet Lausanne für eingeladene Choreograf:innen aus unterschiedlichsten künstlerischen Horizonten - darunter Yuka Oishi, Valentina Turcu, Julio Arozarena, Tony Fabre, Christophe Garcia, Alonzo King, Giorgio Madia, Joost Vrouenraets und Sthan Kabar-Louët -, deren eigenständige Handschriften die Vielseitigkeit der Tänzer:innen offenbarten und die künstlerische Identität des BBL nachhaltig prägten.
Heute, getragen von der künstlerischen Vision von Julien Favreau, bleibt das Béjart Ballet Lausanne ein Ort der Kreation und der Weitergabe, an dem das Erbe von Maurice Béjart mit den choreografischen Handschriften unserer Zeit koexistiert. In diesem Geist setzt die Compagnie die Einladung international renommierter Choreograf:innen fort, wie etwa Andonis Foniadakis und das Duo Riva&Repele, die im Dezember 2025 zu Gast waren.