Gärtnern in der Stadt Lausanne

Es ist gar nicht so einfach, sein eigenes Obst und Gemüse anzubauen, wenn man in der Stadt lebt. Aber es ist auch nicht unmöglich. Der Beweis dafür sind die Schreber- und Gemeinschaftsgärten, die über die ganze Stadt verteilt sind. Sie bieten den Vorteil, nicht nur die Nähe zur Natur, sondern auch zu den Nachbarn zu finden.

Die Waadtländer Hauptstadt hat schon früh die Initiative ergriffen, die Entfaltung der Natur im öffentlichen Raum zu fördern. Lausanne wirkt wie ein grosser Garten und zählt heute zu den grünsten Städten Europas. Seit fast drei Jahrzehnten nimmt die Stadt eine Vorreiterrolle bei der Pflege ihrer Grünflächen ein.

Nach dem Urban-Gardening-Konzept ermutigt die Stadt Lausanne ihre Bewohnerinnen und Bewohner, ihren eigenen Garten zu pflegen. So sind in den letzten 20 Jahren in dicht besiedelten Stadtvierteln rund 15 Gemeinschaftsgärten entstanden. Beispielsweise auf dem steinlastigen Place de la Riponne spriessen Gemüse, Obst und Kräuter in grossen Kübeln, die vor dem Terrassenlokal La Grenette aufgestellt sind.

 

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